oVEMP-Test
oVEMP-Test
Erfahren Sie, wie Sie mit dem Eclipse-Gerät okuläre vestibulär evozierte myogene Tests (oVEMP) durchführen.
Eclipse Support
Produkte ABR OAE Audiometer Tympanometer Hörgeräteanpassung Gleichgewichts-Diagnostik Forschungssysteme Reha-Geräte
Über uns Unsere Geschichte Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit im Bereich der Umwelt Forschung Research Unit ACT-Forschung Forschungssysteme
Das okuläre vestibuläre evozierte myogene Potenzial (oVEMP) ist ein evoziertes Potenzial, das am Musculus obliquus inferior gemessen wird und zur Beurteilung des Vestibularissystems verwendet wird. Der Ursprung der Reaktion ist noch umstritten (Piker et al., 2011), das oVEMP ist jedoch von der Integrität des Nervus vestibularis superior abhängig (Jacobson et al., 2011).
Das oVEMP wird mit Oberflächenelektroden an vier Stellen im Gesicht aufgezeichnet. Ein Amplitudenasymmetrieverhältnis wird berechnet, um festzustellen, ob die oben genannten Teile des Vestibularissystems intakt sind und normal funktionieren. Die Abbildung zeigt oVEMP-Aufzeichnungen eines gesunden jungen Erwachsenen (Murnane & Akin, 2009).
Der oVEMP ist ein Test, der zusätzlich zu herkömmlichen Vestibularistests (z. B. VNG) zur Beurteilung der Vestibularisfunktion eingesetzt wird. oVEMP-Aufzeichnungen liefern Ärzten wertvolle Informationen zur Diagnose von Erkrankungen wie der Dehiszenz des oberen Bogengangs (SSCD) (Watters et al., 2006) und Morbus Menière (Sandhu, 2012).
Die Patientenvorbereitung ist sehr wichtig. Die Elektrodenstellen müssen vorbereitet und gereinigt werden, um akzeptabel niedrige Hautimpedanzen zu erreichen. Es werden Impedanzwerte von 3 kΩ oder weniger empfohlen. Die Impedanzwerte zwischen den Elektroden sollten ausgeglichen oder ähnlich sein.
Der Proband sitzt oder liegt und wird angewiesen, während der gesamten Aufzeichnung den Blick in einem Winkel von 35 Grad nach oben zu richten (Kantner & Gürkov, 2014). Durch die Platzierung eines statischen visuellen Ziels an der Wand oder Decke, auf das der Patient während der Messung blickt, wird eine gleichmäßige Aktivierung des Musculus obliquus inferior gewährleistet.
Bei dieser Elektrodenmontage muss die aktive (weiße) Elektrode während des Tests nicht verschoben werden. Sie liefert Berichten zufolge starke und reproduzierbare Reaktionen (Sandhu, 2013). Beachten Sie, dass die Referenzelektrode leicht lateral von der Orbitamittellinie platziert ist.
Contact your local distributor
Our world-wide experts are ready to help you find the right solution.