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Elektrocochleographie

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Die Elektrocochleografie, auch abgekürzt als ECochG oder ECOG, ist eine Messung der elektrischen Potenziale der Cochlea. Typischerweise wird die Messung durch den Stimulusbeginn (Baseline – BL), die Reaktion der Cochlea auf den Stimulus (Summationspotenzial – SP) und die Reaktion auf das synchrone Feuern der Nervenfasern (Aktionspotenzial – AP) charakterisiert. Das AP ist auch als Welle I bekannt.
Das kochleäre Mikrophonpotential (CM) ist ebenfalls Teil der Elektrocochleografie und hat sein eigenes Protokoll. Die Messung des CM erfordert leicht unterschiedliche Testparameter als SP und AP, weshalb es in einem separaten Leitfaden beschrieben wird.
Siehe Abbildung 1 für ein Beispiel eines Elektrocochleogramms.
Die Elektrocochleografie kann bei der Diagnose bestimmter vestibulärer und auditiver Erkrankungen hilfreich sein. Sie wird in erster Linie zur Diagnose von Morbus Menière und insbesondere von kochleärem Hydrops verwendet. Die SP- und AP-Amplituden, Latenzen und deren Verhältnis werden zur Diagnose dieser Erkrankungen herangezogen. Eine perilymphatische Fistel (PLF), plötzlicher Hörverlust und andere Pathologien können zu abnormalen Ergebnissen der Elektrocochleografie führen. Eine Dehiszenz des oberen Bogengangs (SCD) kann ebenfalls zu erhöhten SP/AP-Verhältnissen führen [1].
Oberflächenelektroden sind für die Elektrocochleografie nicht geeignet. Es wird empfohlen, TipTrodes, TM-trodes oder transtympanische Elektroden zur Messung des Elektrocochleogramms zu verwenden. Transtympanische Elektroden liefern die robustesten Antworten, sind jedoch für die meisten Kliniken nicht praktikabel. Goldfolien-TipTrodes werden manchmal verwendet, aber TM-trodes erzeugen größere Antworten, da sie näher an der Entstehungsstelle liegen.
Bitte beachten Sie Folgendes, bevor Sie den Test durchführen:

TM-trode cable in test ear, with electrode on opposite mastoid, forehead, and ground electrode on low forehead.

TM-trode cable in test ear, electrode on forehead, and ground electrode on low forehead.

TipTrode in test ear, with electrode on opposite mastoid, forehead, and ground electrode on low forehead.

TipTrode in test ear, electrode on forehead, and ground electrode on low forehead.

The following options are available. First, ratio calculation, which can either be amplitude or area. Second, number of ref points, which can either be 1 or 2. Third, AP amplitude, also referred to as area method, which can either be AP1 to AP peak or BL start to AP peak.

Baseline at about 0.4 milliseconds. Summating potential at about 0.85 milliseconds. Action potential at about 1.3 milliseconds.

Baseline start at about 0.4 milliseconds. Summating potential and AP1 shortly before 1 millisecond. Action potential peak at about 1.3 milliseconds. Baseline end at about 1.6 milliseconds. AP2 at about 1.8 milliseconds. The software has sketched the areas between baseline start to baseline end and AP1 to AP2, respectively.

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