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cVEMP-Tests

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Erfahren Sie, wie Sie mit dem Eclipse-Gerät zervikal-vestibulär evozierte myogene Potenziale (cVEMPs) messen.
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Das zervikale vestibulär evozierte myogene Potenzial (cVEMP) ist ein evoziertes Potenzial, das vom Musculus sternocleidomastoideus (SCM) abgeleitet wird und zur Beurteilung des vestibulären Systems (des Sacculus und seiner afferenten Bahnen) dient. Anschließend wird ein Amplituden-Asymmetrieverhältnis berechnet, um zu beurteilen, ob das vestibuläre System normal funktioniert. VEMP-Ableitungen sind leicht aufzuzeichnen und liefern wertvolle Informationen für medizinisches Fachpersonal, um bei der Diagnose verschiedener Störungen zu helfen. Laute Tonbursts mit niedriger Stimulationsrate werden verwendet, um diese Reaktion auszulösen.
Das cVEMP ist ein Test, der zusätzlich zu traditionellen vestibulären Tests (z. B. VNG) verwendet wird, um die Beurteilung der vestibulären Funktion zu unterstützen. Das cVEMP liefert Informationen über den Sacculus und den Nervus vestibularis inferior und unterstützt medizinisches Fachpersonal bei der Diagnose von Störungen wie der Superioren Bogengangsdehiszenz (SSCD) (Milojcic et al., 2013) und Morbus Menière (Rauch et al., 2004).
Die Elektrodenstellen müssen vorbereitet und gereinigt werden, um akzeptabel niedrige Hautimpedanzen zu erreichen. Es wird empfohlen, Impedanzwerte von 3 kΩ oder niedriger zu haben. Die Impedanzwerte zwischen den Elektroden sollten ausgeglichen oder ähnlich sein.
Es gibt verschiedene empfohlene Aktivierungstechniken für den SCM-Muskel. Der Patient kann entweder sitzen und angewiesen werden, den Kopf nur zu drehen, um den SCM-Muskel zu kontrahieren/aktivieren, wie im Bild unten gezeigt. Alternativ kann der Patient in einer zurückgelehnten Position sein und gebeten werden, den Kopf anzuheben und den Hals zu drehen, um den SCM-Muskel zu kontrahieren. Die Verwendung des EMG-Monitors des Patienten stellt eine gleichmäßige Aktivierung während des Tests sicher.
Die Referenzelektroden sollten auf dem oberen Bauch des SCM-Muskels auf beiden Seiten platziert werden. Die Vertex-Elektrode wird am Schlüsselbeingelenk (oder an der hohen Stirn) und die Erdung/Referenz an der unteren Stirn angebracht.
Typischerweise wird als Luftleitung-Stimulus ein 500-Hz-Tonburst mit hohem Intensitätspegel (z. B. 90/95 dBnHL) verwendet.

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